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Forschung an der FHDW

Zweite tragende Säule neben der Lehre

Wenngleich die historischen Wurzeln der FHDW in der Lehre liegen – für eine national als auch international anerkannte Hochschule ist es unabdingbar, die Forschung als gleichberechtigte zweite tragende Säule zu verstehen und zu nutzen. Das betrifft nicht nur die Ebene der Dozenten und wissenschaftlichen Mitarbeiter, sondern auch die Integration von Projekten in die Studiengänge und somit in die Ausbildung der Studierenden. Die Lehrgebiete stellen gleichzeitig die Felder der Forschung dar, wodurch das Profil der FHDW an Schärfe gewinnt. Die FHDW richtet ihre Forschungsaktivitäten konsequent an den Bedürfnissen der Praxis aus. Die Impulse erhält die FHDW auch durch ihre enge Einbindung in die Wirtschaft.

Mit der Forschung verfolgt die FHDW die folgenden langfristigen Ziele:

  • Steigerung der Lehrqualität durch Einbeziehung eigener Forschungsvorhaben
    und -ergebnisse
  • Erhöhung der fachlichen Kompetenz durch Projekte auf betriebswirtschaftlichen
    und Informatik-Forschungsfeldern
  • Sicherung des hochschulischen Status durch ständige Ausweitung und Verstetigung
    von Forschungsaktivitäten.

Nicht nur die Lehre sondern auch die Forschungsaktivitäten bestimmen den Berufserfolg der Absolventen. Die FHDW bearbeitet in Forschungsprojekten innovative Fragestellungen ihrer Partnerunternehmen. Die Mitarbeit der Studierenden in diesen Vorhaben ergänz in einzigartiger Weise ihre Vorbereitung auf den späteren beruflichen Einsatz und ihre Karrierewege.

Forschungsschwerpunkte

Forschungsschwerpunkte

Aus der Vielfalt der Aktivitäten haben sich Forschungsfelder herausgebildet, die wir als zentrale Forschungsschwerpunkte an der FHDW definieren. Die Forschung setzt bei den vorhandenen Stärken der FHDW auf und wird von größeren Forschergruppen getragen. Sie findet ihren Niederschlag in den Master-Studiengängen und bestimmt das Image der FHDW nach außen. Auf folgende profilbildende Forschungsschwerpunkte konzentriert sich die FHDW:

Mobile Services and Applications

Competence Center Mobile Services and Applications

Die Professoren Willi Nüßer und Eckhard Koch untersuchen in diesem IT-Forschungsschwerpunkt die Bedeutung von kontextabhängigen Systemen – darunter mobile Geräte wie Mobiltelefone, Laptops, Navigationssysteme bis hin zu Land- und Baumaschinen – für Unternehmensprozesse. Dabei spielen Fragen der technischen Prozessintegration solcher Systeme und der Sicherheit eine wichtige Rolle. Mehr dazu - siehe Competence Center Mobile Services and Applications.

Dr.-Ing. Alexander Brändle widmet sich im Spannungsfeld von Chancen und Risiken mobiler Anwendungen zentralen Themen wie IT-Unternehmenslandschaft und Social Media. In Kooperation mit kommunalen und gewerblichen Partnern werden anwendungsorientierte Forschungsprojekte realisiert. Mehr dazu - siehe FHDW-Forschungsberichte

Business Engineering

Business Engineering

Im diesem IT-Forschungsschwerpunkt werden interdisziplinäre Engineering-Prinzipien und Standards angewendet, um komplexe Geschäftsprozesse durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien zu unterstützen und ihre Veränderbarkeit zu begünstigen. Vorhandene Techniken zur Beschreibung von Prozess-, Kommunikations- und Informationsmodellen werden weiterentwickelt und syntaktisch sowie semantisch integriert. Gleichzeitig wird der technische und der sozio-ökonomische Transformationsprozess analysiert, der durch die neuen IuK-Technologien ausgelöst wird.

Mehr zum Forschungsschwerpunkt Business Engineering - siehe FHDW-Forschungsberichte

Automotive Management

Automotive Management

Das Center of Automotive Management (CAM) unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Bratzel ist ein An-Institut der Fachhochschule der Wirtschaft. Es legt die Schwerpunkte auf die Themengebiete Automobilforschung und strategische Beratung. In zahlreichen Projekten arbeitet das CAM zusammen mit Fahrzeugherstellern, Zulieferunternehmen und dem Automobilhandel. Seine Kunden unterstützt das Institut auf Basis umfangreicher Datenbanken, insbesondere zu fahrzeugtechnischen Innovationen der globalen Automobilindustrie sowie zur Markt- und Finanz-Performance von Automobilherstellern und Automobilzulieferunternehmen.

Mehr zum Center of Automotive Management unter www.auto-institut.de

Finanzdienstleistungen und Risk Management

Finanzdienstleistungen und Risk Management

An der FHDW in Paderborn und Bielefeld ist das Financial Research Center (FRC) unter der Leitung von Prof. Dr. Micha Bergsiek im Bank- und Finanzbereich aktiv. Projekte des FRC befassen sich u. a. mit zukunftsorientierten Wettbewerbsstrategien im Bankenwesen, der Entwicklung einer Finanznorm für Deutschland sowie mit Ansätzen zur Steigerung der Beratungsqualität unabhängiger Finanzdienstleister. Ein weiteres Forschungsgebiet, das über den Finanzbereich hinausgeht, bilden Konzepte zur Begegnung des Fachkräftemangels.

An der FHDW in Bergisch Gladbach befasst sich Prof. Dr. Thomas Zacher mit Fragen der Compliance bei Finanzdienstleistern, der Qualität von Beratungsprozessen sowie Ursachen und Rechtsfolgen von Beratungsfehlern. 2013 untersuchte er u. a. den praktischen Umgang mit Risikoklassen bei Finanzdienstleistungen. Forschungsgegenstand waren sowohl die Verwendung und Systematisierung von Risikoklassen als auch die Übereinstimmung mit zu beachtenden gesetzlichen Vorschriften. Prof. Dr. Thomas Zacher ist seit 2011 Mitglied des Expertenpools des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Mehr zum Forschungspojekt von Prof. Zacher - siehe FHDW-Forschungsberichte

Managementsysteme und -kulturen

Managementsysteme und -kulturen

Mit der Steuerungseffektivität und -effizienz der Wertschöpfungsprozesse von Unternehmen und Organisationen beschäftigt sich dieser Forschungsschwerpunkt. Im Mittelpunkt stehen die Interdependenzen und der Abgleich zwischen der Strategie, ihrer Umsetzung in Unternehmensstrukturen, -systeme, -prozesse und -kultur sowie ihrem jeweiligen ökonomischen, politischen, gesellschaftlichen und (inter)kulturellen Kontext.
Die Spanne der untersuchten Organisationen erstreckt sich von mittelständischen Unternehmen bis zu großen Multinationals, das Spektrum der unternehmerischen Wertschöpfungskette von Konzepten der Unternehmensorganisation über globale Sourcing und Produktionsprozesse, Anreiz- und Personalentwicklungssysteme bis zu Marketing-, Markteintritts- und Vertriebskonzepten.

Mehr zum Forschungsschwerpunkt Managementsysteme und -kulturen - siehe FHDW-Forschungsberichte

Supply Chain Management

In diesem Forschungsschwerpunkt werden bekannte Methoden und Techniken des Supply Chain Managements in anderen als der reinen Logistikumgebung angewendet. Die andersartige Herangehensweise an die neuen Problemstellungen führt zu veränderten Lösungskonzepten. Standardmethoden der Analyse und Modellierung beschreiben die neu entwickelten Verfahren und erlauben die algorithmische Optimierung und die Integration in existierende IT-Systeme. Simulationsverfahren unterstützen die Validierung der neuen Methoden und erlauben gleichzeitig die Adaption und Anwendung der Verfahren auf konkrete Fragestellungen der Praxis.

Der Forschungsbereich versteht sich als Spezialist für die Optimierung von Prozessen in ganz unterschiedlichen Themenbereichen und Fragestellungen. Dabei verwendet das Forschungsteam vor allem Lösungsmethoden wie „multikriterielle Optimierung“ und „Evolutionäre Algorithmen“. Aktuelle Forschungsprojekte beschäftigen sich mit der Energiekosteneinsparung durch Prozessoptimierung, einem Planungssystem für die Verfolgung von Objekten in Lagern und neuen flexiblen Arbeitszeitmodellen.

Vizepräsident für Forschung, Technologie und Innovation 

Prof. Dr. Eckhard Koch Prof. Dr. Eckhard Koch vCard

 +49 5251 301-301